Mit kunsthandwerk-steiermark.at wurde für die Landesinnung Kunsthandwerke Steiermark eine digitale Plattform geschaffen, die weit mehr ist als eine klassische Verbandswebsite. Das Portal fungiert als zentrale Anlaufstelle für Besucherinnen und Besucher, die handgefertigte Produkte entdecken, Kunsthandwerker:innen finden und Veranstaltungen abrufen möchten. Gleichzeitig dient die Lösung den Mitgliedsbetrieben als digitale Präsentationsfläche, als Mikrowebsite und als einfacher Einstieg in die strukturierte Online-Vermarktung ihrer Leistungen. Sichtbar wird bereits auf der Startseite die Verbindung aus Produktkatalog, redaktionellen Inhalten, Veranstaltungsübersicht und Mitgliederzugang.
Aus Agentursicht bestand die Herausforderung darin, sehr unterschiedliche Anforderungen in einer klaren und leicht bedienbaren Plattform zusammenzuführen: Einerseits sollte die Vielfalt des steirischen Kunsthandwerks emotional und hochwertig präsentiert werden, andererseits musste das System für viele einzelne Betriebe administrierbar bleiben. Das Ergebnis ist eine skalierbare Weblösung, die Produktpräsentation, Branchenverzeichnis, Eventkommunikation und redaktionelles Storytelling unter einer gemeinsamen Dachmarke bündelt. Gerade für eine Initiative, die Tradition, Regionalität und handwerkliche Qualität sichtbar machen will, ist diese Verbindung aus Information, Inspiration und Selbstverwaltung ein großer strategischer Mehrwert.
Im Zentrum der Umsetzung steht ein umfangreicher Produktbereich, der als digitaler Schauraum für Kunsthandwerksprodukte aufgebaut wurde. Die Website stellt dafür mehrere Hauptkategorien wie „Accessoires Mode & Schmuck“, „Haus & Wohnen“, „Baby und Kinder“, „Musik und Unterhaltung“, „Tier & beste Freunde“, „Papier- & Schreibwaren“ sowie „Olles andere“ bereit. Ergänzt wird diese Grundstruktur durch Filter für Anlässe, Regionen, Materialien und Preiskategorien. Dadurch entsteht keine starre Produktliste, sondern eine durchsuchbare und redaktionell gut strukturierte Entdeckungsplattform, auf der Nutzerinnen und Nutzer auch bei großer Sortimentsbreite schnell zum passenden Angebot finden. Die hohe Seitenzahl im Produktbereich zeigt zudem, dass das System auf wachsende Inhalte ausgelegt ist.
Ein zweiter zentraler Bereich ist das Verzeichnis der Kunsthandwerker:innen. Dort werden die Mitgliedsbetriebe nicht nur namentlich gelistet, sondern mit Kurztexten, Berufs- und Regionsfiltern sowie eigenen Detailseiten versehen. Einzelprofile zeigen, dass die Plattform neben Beschreibungstexten auch Kontaktdaten, externe Website-Links, Öffnungszeiten, Bildergalerien und zugehörige Produkte integriert. Aus technischer Sicht wurde damit eine Datenstruktur geschaffen, die Betriebe, Produkte und Inhalte sinnvoll miteinander verknüpft. Für die Nutzer:innen ergibt sich daraus ein konsistenter Weg vom allgemeinen Branchenüberblick bis hin zur konkreten Anbieteranfrage.
Ergänzt wird diese Verzeichnis- und Produktlogik durch einen Veranstaltungsbereich, in dem Märkte, Kurse und Ausstellungen mit Datum, Ort, Uhrzeit und Detailansicht gepflegt werden. Besonders stark ist dabei die inhaltliche Verknüpfung: Event-Detailseiten führen direkt zu den beteiligten Kunsthandwerker:innen und zeigen innerhalb eines Profils wiederum die zugehörigen Veranstaltungen. So wird aus einer einfachen Terminübersicht ein vernetztes Informationssystem, das Reichweite für einzelne Betriebe erzeugt und gleichzeitig die Plattform als zentralen Kalender für das regionale Kunsthandwerk positioniert.
Besonders wertvoll ist die Lösung im nicht öffentlichen Bereich. Die Website verfügt über einen eigenen Mitgliederbereich mit Login, Kennwort-Reset, Registrierung und Supportstruktur. Bereits aus der öffentlichen Oberfläche wird deutlich, dass Mitgliedsbetriebe eigenständig Accounts anlegen und Inhalte pflegen können. Die Plattform kommuniziert ausdrücklich, dass Produkte mit Texten und Bildern erfasst, eigene Veranstaltungen angelegt und persönliche Mikrowebsites genutzt werden können. Für die Registrierung werden Unternehmens- und Kontaktdaten, Mitgliedsnummer sowie regionale Zuordnungen abgefragt; fehlt die Mitgliedsnummer, erfolgt eine manuelle Prüfung und Freischaltung. Das spricht für einen kontrollierten Onboarding-Prozess mit Qualitätssicherung und Rollenlogik im Hintergrund.
Die Plattform ist eine individuell aufgebaute, PHP-basierte Webanwendung mit maßgeschneiderter Inhaltsverwaltung und separaten Bereiche für Profile, Events und Registrierung sowie die enge Verknüpfung von Datensätzen hin. Verwendet wurde eine kundenspezifische CMS-/Backend-Lösung statt eines rein standardisierten Baukastensystems. Der Vorteil eines solchen Setups: Produkte, Betriebe, Geschichten und Veranstaltungen lassen sich als unterschiedliche Inhaltstypen modellieren und im Backend so verwalten, dass auch weniger technikaffine Mitgliedsbetriebe Inhalte laufend ergänzen können. Die angebotenen Einsteigertrainings und Supportleistungen unterstreichen, dass nicht nur die Software, sondern auch der Einführungsprozess mitgedacht wurde.
Hinzu kommt eine redaktionelle Ebene, die das Projekt klar von einem reinen Branchenverzeichnis abhebt. Im Bereich „Geschichten“ werden Hintergrundartikel und Einblicke veröffentlicht, etwa zur Organisation von Ausstellungen oder zu Persönlichkeiten aus dem Kunsthandwerk. Diese Inhalte stärken die Marke der Initiative, verbessern die Auffindbarkeit über Suchmaschinen und geben der Plattform journalistische Tiefe. Aus Projektsicht wurde damit nicht nur eine Informationsarchitektur geschaffen, sondern auch ein Content-Ökosystem, das Produkte, Menschen und Veranstaltungen in einen glaubwürdigen kulturellen Kontext stellt.
Für den Betreiber entsteht vor allem ein effizientes, zentrales System zur Sichtbarmachung einer ganzen Branche. Statt einzelne Inhalte manuell auf mehreren Kanälen zu sammeln, können Betriebe ihre Profile, Produkte und Veranstaltungen strukturiert an einer Stelle pflegen. Die Plattform übernimmt damit Aufgaben, die sonst nur mit hohem Abstimmungsaufwand möglich wären: digitale Präsentation der Mitglieder, regionale Filterung, einheitliche Qualitätsdarstellung, Auffindbarkeit von Angeboten und fortlaufende Aktualisierung durch die Community selbst. Gerade für eine Innung oder Interessenvertretung ist das ein starker Hebel, um Service, Reichweite und Nutzen für Mitglieder spürbar zu erhöhen.
Auch für die einzelnen Kunsthandwerker:innen ist der Mehrwert hoch. Die Plattform bietet ihnen nicht nur eine Listung, sondern eine eigene digitale Präsenz mit Bildern, Texten, Kontaktinformationen, Produktdarstellung und Veranstaltungsbezug. Wer keine umfangreiche eigene Website betreiben möchte, erhält hier eine sofort nutzbare Mikrowebsite innerhalb eines starken Branchenumfelds. Gleichzeitig profitieren die Betriebe von der gemeinsamen Dachmarke, von der regionalen Einbettung und von der thematischen Verknüpfung mit Geschichten und Märkten. Das senkt die Einstiegshürde in die digitale Kommunikation erheblich und macht Online-Sichtbarkeit auch für kleinere Werkstätten wirtschaftlich sinnvoll.
Gestalterisch setzt die Website auf eine klare, gut verständliche Navigation mit den Hauptbereichen Produkte, Geschichten, Märkte und Kurse, Handwerker:innen, Über uns und Kontakt. Diese Struktur ist für unterschiedliche Zielgruppen gleichermaßen nachvollziehbar: Kaufinteressierte finden Produkte, Veranstaltungsbesucher:innen finden Termine, und Brancheninteressierte erhalten Hintergrundinformationen zur Vielfalt des Kunsthandwerks. Die wiederkehrenden Seitenelemente, Filteroptionen und Detailansichten sorgen für Konsistenz. Gleichzeitig transportieren Bilder, Werkstattmotive und die inhaltliche Sprache ein wertiges, handwerklich geprägtes Markenerlebnis, das gut zur Positionierung zwischen Tradition, Individualität und Regionalität passt.
Bemerkenswert ist dabei, dass die Plattform trotz der Fülle an Inhalten nicht wie ein überladener Shop wirkt, sondern eher wie ein kuratierter digitaler Ausstellungsraum. Das ist für diese Zielgruppe die richtige Entscheidung: Nicht Preis- und Abverkaufslogik stehen im Vordergrund, sondern Auffindbarkeit, Vertrauen, Kontext und die persönliche Handschrift der Betriebe. Genau dadurch entsteht eine Benutzererfahrung, die dem Charakter von handgefertigten Unikaten gerecht wird und zugleich moderne digitale Funktionen im Hintergrund nutzbar macht.
Mit kunsthandwerk-steiermark.at wurde eine spezialisierte Branchenplattform realisiert, die Information, Vermarktung, Community und Selbstverwaltung überzeugend miteinander verbindet. Aus Agentursicht ist das Projekt ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich eine kulturell und regional geprägte Initiative digital so übersetzen lässt, dass sowohl Endkund:innen als auch Mitgliedsbetriebe einen konkreten Nutzen daraus ziehen. Die Kombination aus Produktdatenbank, Künstler:innenverzeichnis, Eventmodul, redaktionellen Geschichten und Mitgliederbackend schafft eine nachhaltige Infrastruktur für Sichtbarkeit und Wachstum. Damit wurde keine bloße Website umgesetzt, sondern ein digitales Service- und Präsentationssystem, das das steirische Kunsthandwerk langfristig stärkt.
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